[ma.tɕa]. Die divenhafte

Bereits vor der Ernte verhält sich der Matcha sehr divenhaft. Um sich vor Sonnenlicht zu schützen, lässt er sich mit Planen beschatten. Nur unter diesen Wohlfühlbedingungen ist es ihm möglich die atemberaubend hohe Menge an Chlorophyll zu produzieren, um seine charakteristisch grüne Farbe und gesundheitsfördernde Wirkung zu erzielen.

Zudem sind für ihn nur die besten Teeblätter gut genug, um seinen einzigartigen und unverkennbaren Geschmack zu gewährleisten. Aus diesem Grund lässt er auch keine Maschinen an sich ran, sondern vertraut nur auf die handverlesene Auswahl. Um seine Fermentation zu stoppen und damit zu verhindern, zu einem gewöhnlichen Schwarztee zu werden, lässt er sich direkt nach dem Pflücken in einem Wasserbad erhitzen und im Anschluss trocknen, zerschneiden und sortieren.

Und diese Sonderbehandlung ist ihm noch nicht genug: In einer Steinmühle lässt er sich zu feinem Pulver mahlen und erscheint uns so in seiner einzigartigen und unverwechselbaren Art und Weise: Voll mit den besten Inhaltsstoffen des Teeblattes.

Die Kraft des grünen Tees

Und weil er sich dessen bewusst ist, dass er im Gegensatz zu anderen Teesorten eine solch aufwendige und einzigartige Behandlung erfährt, hält er sich bei seiner Namensgebung dezent zurück. Er lässt sich einfach nur Matcha nennen, was übersetzt „gemahlener Tee“ bedeutet. Einzigartigkeit in seiner einfachsten Form.

Wie alles begann